Wasser

Der menschliche Körper besteht zu über 60% aus Wasser. Kein Wunder, dass uns dieses Element seit jeher in den Bann zieht. Ohne Essen können wir eine längere Zeit überleben, ohne Wasser ungefähr drei bis vier Tage. Vor allem kaltes Wasser ist es, dass Sebastian Kneipp faszinierte und zu seinem bekanntesten Therapeutikum wurde

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„Wenn es für mich ein Heilmittel gibt, so wird es das Wasser sein.“

 Sebastian Kneipp

 

So entwickelte er Bäder und Güsse bis hin zu Wickeln und Waschungen. Über 100 Wasseranwendungen nach Sebastian Kneipp werden beschrieben. Die bekannteste Form ist sicherlich das Wassertreten. Wasser kann also deutlich mehr, als nur Durst löschen.

Heutzutage sind die Wasseranwendungen vor allem wegen ihrer einfachen Anwendung beliebt. Die auch unter dem Begriff Hydrotherapie bekannten Behandlungen, können nicht nur therapeutisch, sondern auch präventiv angewandt werden. Wer regelmäßig in kaltem Wasser geht, der kann die Abwehrkräfte und den Kreislauf stärken. Vor allem die Kneippschen Güsse sind einfach in der Anwendung und Mittel zur Verbesserung der Durchblutung und Anregung des Körpers zur Stärkung der Selbstheilungskräfte. So kann ein Schenkelguss müden Beinen wieder auf den Sprung helfen, der Knieguss das Einschlafen fördern und der Gesichtsguss erfrischt und festigt die Haut.

Wasser ist also ein natürliches Breitbandtherapeutikum alleine schon in der äußeren Anwendung mit vielen gesundheitsförderlichen Effekten.

© Oliver Raatz