Schonklima

Das Schonklima in reizschwachen Regionen birgt ein großes Erholungspotenzial: Dieses Klima ist gekennzeichnet durch eine ausgeglichene Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Container

Waldreichtum und fehlende Industrie bewirken eine hohe Luftreinheit. In Baden-Württemberg, wo das für mittlere Breitegrade typische gemäßigte Klima vorherrscht, sind zahlreiche Heilklimatische Kurorte beheimatet. Hier werden die klimatischen Gegebenheiten gezielt zur Gesundheitstherapie und zur Prävention von Krankheiten eingesetzt.

Durch einen Aufenthalt im Schonklima wird das Immunsystem nicht durch verschmutzte Luft oder extreme Witterungsbedingungen belastet und kann sich regenerieren. Dadurch können Symptome wie chronische Atembeschwerden oder Hautekzeme gelindert werden.

Vor allem für Allergiker bringt der Aufenthalt in einem Heilklimatischen Kurort in der Regel eine Linderung der Beschwerden mit sich. In Großstädten, also in Gebieten mit beträchtlicher Luftverschmutzung, ist die Zahl der Allergiker nachweislich höher als in Regionen mit reiner und unbelasteter Luft. Schuld sind Schadstoffe in der Luft, die in Ballungsgebieten durch Industrie oder Autoabgase verursacht werden. Sie schädigen die Schleimhäute und rufen Entzündungen der Atemwege hervor. Ist das bronchiale System erst einmal beschädigt, reagiert es auf eigentlich harmlose Stoffe wie Pollen oder Katzenhaare überempfindlich und es entstehen Allergien. In sauberer und allergenfreier Luft sind Allergiker hingegen symptomfrei.