Stärke deine Abwehrkräfte

Folgende Tipps und Hinweise geben Hilfestellung, wie jeder für sich etwas für die Gesundheit und damit für die Steigerung der Abwehrkräfte tun kann!

Container

Regelmäßige, moderate Aktivität, am besten an der frischen Luft, fördert die Abwehrkräfte und produziert Glückshormone. In Kombination mit leichten Kaltreizen auf der Haut (subjektiven Empfinden „angenehmen und leicht kühl, nicht unangenehm kühl“) passt sich der Körper – ähnlich wie bei einer kalten Dusche – an den Kältereiz an und wird sanft abgehärtet. Man spricht hier vom so genannten Thermoregulationstraining, da der Körper den Stoffwechsel ankurbelt, um ihn auf Betriebstemperatur zu halten. Die leicht kühlen Bedingungen können am einfachsten über die Bekleidung geregelt werden, in dem man z.B. die Jacke hochkrempelt oder diese auszieht.
Infos zum Höhenklima: https://www.heilbaeder-bw.de/erholung-wellness/tipps-und-wissenswertes/hoehenklimaregion

Rausgehen, die Natur genießen und die Sonnenstrahlen auf die Haut lassen. Das fördert die Stimmung und kurbelt den Stoffwechsel an. Zudem haben die Farben der Natur verschiedene positive Effekte auf den Geist. Insbesondere in den Monaten Mai bis Oktober regt die UVB-Strahlung die Vitamin D-Synthese an. Nur 10-20 % des benötigten Vitamin D kann über die Nahrung aufgenommen werden, 80-90% werden über die Haut gebildet. Die Vitamin D Produktion steigert die Abwehrkräfte und hat positive Effekte auf die Leistungsfähigkeit. Daher wird – je nach Hauttyp und Jahreszeit – empfohlen, sich 10 bis 25 Minuten dosiert der Sonne auszusetzen.

Vermehrter Stress führt zur Ausschüttung von Stresshormonen, was sich negativ auf die Abwehrkräfte auswirkt. Regelmäßige Auszeiten sind in turbulenten Zeiten daher besonders wichtig. Einfach einmal innehalten und sich auf das Hier und Jetzt konzentrieren, um den Geist zur Ruhe zu bringen.

Hilfreich dabei ist zudem, sich tägliche einer erhöhten Lichtintensität im Freien auszusetzen. Draußen ist die Lichtintensität deutlich höher, als in geschlossenen Räumen. Daher kann ein täglicher Spaziergang an der frischen Luft dazu beitragen, die Laune zu steigern und entspannter durch den Alltag zu gehen. Z.B. lassen sich die Beschwerden einer saisonalen Depression (Winterblues) durch einen täglichen Spaziergang im Freien genauso gut lindern wie täglich eine Stunde künstliche Bestrahlung.

Luftreinheit und Allergenproduktion:
Alle Heilklimatischen Kurorte in Baden-Württemberg weisen eine staatlich geprüfte besonders reine Luft auf. Hier kann man also so richtig bei jedem Atemzug Durchatmen.

Insbesondere für Allergiker können die höher gelegenen Kurorte im Frühjahr, wenn in der Rheinebene schon die Hasel blüht und später die Gräser, Entlastung bieten, da die Vegetationsperiode in der Höhe deutlich kürzer und damit die Pflanzen später im Jahresverlauf blühen und die Pollenkonzentration deutlich geringer ist.

Wer wenig schläft, schwächt seine Abwehrkräfte enorm. Ausreichender Schlaf ist insofern gerade in der Grippesaison besonders wichtig.

Nachweislich fördert der Aufenthalt im Wald die Stärkung der Abwehrkräfte. Schon eine halbe Stunde durch den Wald spazieren mobilisiert die Abwehrkräfte, die Anzahl der natürlichen „Killerzellen“ erhöht sich und die ätherischen Öle des Waldes (Terpene) haben positive Effekte auf das Abwehrsystem.

Mindestens zwei Liter Wasser oder Kräutertee am Tag, damit die körpereigenen Stoffwechselprozesse gut funktionieren und damit auch das Abwehrsystem optimal arbeiten kann.

Eine ausgewogene und vollwertige Ernährung mit einem hohen Anteil an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, am besten in Bioqualität. Besonders Gemüse und Obst sind wichtig. Dabei frische, möglichst wenig verarbeitete, saisonale, regionale und schonend gegarte Lebensmittel verwenden.

Wer seine Abwehrkräfte stärken möchte, verzichtet insbesondere auf Alkohol und Nikotin. Beides sind Giftstoffe für den Körper, welche die Abwehrkräfte schwächen.